Die LAG – Partner der Gesundheits- und Sozialwirtschaft

In der LAG als Dachorganisation haben sich in Bremen sechs Träger der Freien Wohlfahrtspflege zusammengeschlossen. Das Engagement und die Zielsetzung der einzelnen Mitglieder prägen das Selbstveständnis der LAG. Ihre Arbeit ist auf die Gesamtheit der sozialen Hilfen nach dem Sozialgesetzbuch ausgerichtet. Sie ist gemeinnützig und bezieht das ehrenamtliche und bürgerschaftliche Engagement von Bürgern und Bürgerinnen ein. Sie unterscheidet sich damit von den Beiträgen anderer Träger und Verbände, beispielsweise aus dem gewerblichen oder aus dem öffentlichen Sektor.

In Bremen setzen sich engagierte Personen, Gruppen und Verbände für die Gestaltung einer sozialen Gesellschaft ein. Mit ihren Organisationen der Freien Wohlfahrtspflege ist die LAG Teil und Motor dieser Bewegung. Sie sieht das freiwillige Engagement als unverzichtbaren Beitrag für das Funktionieren eines sozialen Gemeinwesens an. In den Diensten und Einrichtungen der LAG und ihrer Mitglieder sind hauptamtliche, freiwillige und ehrenamtliche Tätigkeiten eng miteinander verknüpft. Wirksamkeit und Erfolg ihrer Aktivitäten bemisst die LAG daran, inwieweit es gelingt, das Gemeinwesen zu stärken, die Beteiligung der Bürger zu fördern, das Leben der Menschen in schwierigen Lebenslagen zu verbessern sowie gesellschaftliche Solidarität und Integration zu vertiefen.

Die in der LAG zusammengeschlossenen Verbände der Freien Wohlfahrtspflege beschäftigen im Land Bremen 24.933 Arbeitnehmer. Hinzu kommen 4.523 Ehrenamtliche. Sie leisten ihren wertvollen Beitrag in 375 Arbeitsstätten (Stand Ende 2013).
Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in den Ländern und im Bund kooperieren seit Jahrzehnten eng miteinander. Sie haben sich auf Bundesebene zur Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) mit Sitz in Berlin zusammengeschlossen. Zu den Mitgliedern der LAG in Bremen und Bremerhaven zählen die Arbeiterwohlfahrt (AWO), der Caritasverband (CV), der Paritätische (DPWV), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das Diakonische Werk (DW) sowie die Jüdische Gemeinde

Seniorin mit Tochter